top of page

Was sind die Grundelemente der Markenstrategie?

  • Autorenbild: Paul Stolle
    Paul Stolle
  • 12. Apr. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Eine starke Marke ist mehr als ein Logo oder ein cooler Claim. Sie ist ein klares Versprechen, eine Haltung und ein Erlebnis. Damit das gelingt, braucht es ein solides strategisches Fundament. Hier lernst du die wichtigsten Bausteine einer guten Markenstrategie kennen.



Bildtext: Mach Marke


Kenne die Grundelemente der Markenstrategie


Du musst diese »Grundelemente der Markenstrategie« natürlich nicht auswendig kennen. Aber sie gehört zu haben und zu wissen, worum es wirklich geht, hilft dir, um dich auf das wesentliche zu konzentrieren: deine Markensubstanz. Wenn du weisst, worum es wirklich geht und warum du tust, was du tust, kannst du wirksam nach aussen kommunizieren. Was sonst noch dazugehört, erfährst du hier:


1. Markenidentität: Das Herz deiner Marke


Die Markenidentität beschreibt, wofür du stehst, was dich einzigartig macht und welche Werte du verkörperst. Sie ist die Substanz deiner Marke – der Kern, der allen im Unternehmen Klarheit gibt, worum es wirklich geht. Und sie ist die Basis für jedes Handeln, jede Entscheidung und jede Kommunikation.


Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Was ist unser Antrieb – über den Umsatz hinaus?

  • Welche Werte sind für uns unverhandelbar?

  • Wie wollen wir wahrgenommen werden – und warum?



2. Zielgruppe: Die Menschen, die du erreichen willst


Ohne ein klares Bild deiner Zielgruppe bleibt jede Strategie schwammig. Du brauchst mehr als demografische Daten: Es geht nicht darum, Personas zu erfinden, sondern ein echtes, aktives Verständnis zu entwickeln – für die Hintergründe, Bedürfnisse, Herausforderungen und Wünsche deiner Kundschaft.

Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Was bewegt deine Zielgruppe?

  • Welche Probleme haben sie?

  • Welche Sprache spricht sie an?



3. Positionierung: Dein Platz im Markt


Positionierung ist die Kunst, einen klaren Platz im Kopf der Menschen einzunehmen. Sie zeigt, wie du dich von anderen unterscheidest und wofür du stehst. Gleichzeitig hilft sie auch dir als Unternehmen, genau zu verstehen, wo du aktiv bist, für wen du da sein willst und in welchem Marktumfeld du dich bewegst.


Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Was machst du anders oder besser?

  • Welchen Nutzen lieferst du wirklich?



4. Markenversprechen: Dein Wort zählt


Dein Markenversprechen ist das, was du deinen Kund:innen in Aussicht stellst. Es sollte konkret, ehrlich und relevant sein. Und es muss gehalten werden – sonst bricht Vertrauen.

Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Was verspreche ich meinen Kund:innen konkret?

  • Ist dieses Versprechen realistisch und langfristig einhaltbar?

  • Welche emotionalen und funktionalen Werte transportiert mein Markenversprechen?

  • Wie zeigt sich mein Versprechen im Alltag meiner Marke?



5. Visuelle Identität: Der erste Eindruck zählt


Farben, Schriften, Logo, Bildwelt – all das transportiert deine Markenpersönlichkeit. Wichtig ist: Es muss zum Kern deiner Marke passen, nicht nur schön aussehen.


Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Welche Farben, Schriften und Bildwelten passen zu unserer Haltung?

  • Wie wollen wir visuell wahrgenommen werden – und warum?

  • Erkennen Menschen unsere Marke sofort wieder?

  • Gibt es visuelle Brüche, die uns uneinheitlich erscheinen lassen?



6. Sprache & Tonalität: Wie du klingst


Ob Website, Social Media oder Kundenservice: Deine Sprache ist ein zentraler Teil deiner Marke. Sie sollte konsistent, wiedererkennbar und passend zur Zielgruppe sein.


Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Wie wollen wir klingen – freundlich, professionell, mutig?

  • Welche Begriffe passen zu unserer Haltung – und welche nicht?

  • Nutzen wir Sprache bewusst, um Menschen zu erreichen und zu aktivieren?

  • Sprechen wir intern und extern mit derselben Klarheit und Authentizität?



7. Markenerlebnis: Begegnung schafft Bindung


Marken werden nicht nur kommuniziert, sie werden erlebt. Jeder Kontaktpunkt zählt: Produkt, Service, Kommunikation, Event, Team. Das Erlebnis entscheidet über Vertrauen und Loyalität.


Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Wo begegnen Menschen meiner Marke – und wie fühlt sich das an?

  • Gibt es Brüche oder Widersprüche in der Markenerfahrung?

  • Wie erleben Mitarbeitende und Kund:innen unsere Marke im Alltag?

  • Welche Emotionen wollen wir bewusst auslösen?



8. Markenführung: Haltung zeigen, konsistent bleiben


Marken brauchen Pflege. Eine gute Markenführung sorgt für Konsistenz, Entwicklung und Orientierung. Dazu gehören Prozesse, Tools und vor allem Menschen, die Verantwortung übernehmen.


Fragen, die du dir hier stellen solltest:

  • Wird unsere Marke konsequent über alle Kanäle hinweg gelebt?

  • Haben alle im Team Klarheit über unsere Markenwerte und unser Markenversprechen?

  • Gibt es Prozesse oder Routinen, die unsere Markenführung stärken?

  • Wo gibt es noch Reibungen oder Unklarheiten in der Umsetzung unserer Marke?



Warum das alles?


Weil eine klare Markenstrategie eine echte Wertanlage für dein Unternehmen ist: Sie sorgt für Bestand, hilft dir, Relevanz zu sichern und dient in Krisenzeiten als deine strategische Lebensversicherung. Denn sie verankert Haltung, schafft Klarheit und stiftet Orientierung – nach innen wie nach aussen.


Du machst das alles, weil eine starke Marke:

  • deine Kommunikation vereinfacht,

  • deine Zielgruppe stärker anspricht,

  • deine Mitarbeitenden besser orientiert,

  • und dich unabhängiger vom Wettbewerb macht.



Fazit: Strategie ist kein Luxus, sondern Grundlage


Wer heute Wirkung erzielen will, braucht mehr als gute Produkte. Eine starke Marke gibt dir Richtung, Haltung und Differenzierung. Und sie ist nie fertig, sondern entwickelt sich mit dir weiter.


Du willst wissen, wie klar deine Marke aufgestellt ist? Hol dir den kostenlosen Markencheck und mach den Selbsttest.


 
 

Mein Angebot

Lust auf mehr?

Dann lass dich von weiteren Beiträgen inspirieren oder mach Marke. Wie wäre es mit einem Marken-Check als Selbsttest? 

bottom of page